Rückspiegel No. 4 03
Rückspiegel

Rückspiegel No. 4 – Rückblick und Ausblick

Wichtige Termine, bevorstehende Weiterentwicklung und welche Tiere ich endlich live gesehen habe sind die für mich wichtigsten Themen der letzten Tage.

Termin im Krankenhaus

Am Mittwoch hatte ich einen Termin in einem Krankenhaus, wegen…natürlich, meinem Lipödem. In letzter Minute wollte ich noch absagen, da mir wenige Tage vorher mal wieder eine Absage der Krankenkasse in Haus geflattert ins. Die Dame am Telefon machte mir aber Mut und ich bin doch gefahren. Am Ende war ich froh darüber. Der Arzt war nett und ich bekomme mal wieder einen neuen Bericht über meine Lage und darüber, dass die Liposuktionen notwendig sind. Was die Krankenkasse am Ende wieder daraus macht, weiß ich nicht. Manchmal habe ich einfach keine Lust mehr auf das Ganze. Wenn wir hier nicht von so wahnsinnig viel Geld reden würden, würde ich es irgendwie selbst zahlen. Aber das bewegt sich in Größenordnungen, in denen ich machtlos bin. Mal sehen, wie das alles weiter geht. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Es gleicht einem ewigen Kampf und manchmal habe ich den Eindruck, dass die Krankenkasse jetzt schon ganz genau weiß, dass sie es mir niemals zahlen werden. Immer wieder haben sie etwas Anderes, warum sie es mir nicht zahlen und immer wieder ziehe ich aufs Neue los, um das dann zu besorgen oder nachzuweisen.


Vorfreude in der “Alles-seltsam-Zeit”

Dass momentan einfach nahezu alles anders ist, ist ja mittlerweile bei jedem angekommen. Märkte und Konzerte werden abgesagt und wenn sie doch stattfinden, dann unter “Einhaltung der Hygienemaßnahmen”. So manche Veranstaltung war schon dabei, an der ich sehr gerne teilgenommen hätte, es aber nicht konnte, weil sie nicht stattfinden konnte.

Für den September steht aber eine Veränderung an. Ich starte eine Ausbildung im Bereich Natur. Näheres erzähle ich euch dann, wenn es so weit ist. Diese wird an zwei Tagen im Monat stattfinden und mir sicherlich einiges abverlangen. Ich würde ja behaupten, dass ich gerne und motiviert lerne. Wenn es aber um sehr viel Stoff und dann auch noch Pflanzennamen auf Latein geht, habe ich jetzt schon Respekt davor. Aber wie heißt es so schön, man wächst an seinen Aufgaben. Hoffe nur, dass mir diese nicht über den Kopf wächst ^^

Rückspiegel No. 4 02


Ich verstehe es nicht

Vor wenigen Tagen habe ich bei einer Bloggerin, die ich regelmäßig und wirklich gerne “verfolge” etwas gelesen, was mich traurig und auch sauer macht. Sie schreibt, dass sie mittlerweile so viele gemeine Nachrichten bekommt, dass sie sich schon gar nicht mehr traut ihre Nachrichten zu lesen. Bei sowas frage ich mich dann, was sich der/die Verfasser/in solcher Nachrichten denkt. Aber ich vermute, es wird nicht viel sein. Muss denn alles in Beleidigungen enden? Und muss man bei absolut allem seinen Senf dazu geben? Ich sage auch gerne meine Meinung, aber bei manchen Leuten kommt es mir schon so vor, als wenn sie in langweiligen Stunden durchs Internet streifen auf der Suche nach Beiträgen, wo sie ihren Frust ablassen können. Thema egal. Autor egal. Hauptsache Ärger machen. Diskutieren ist toll, wenn jeder sachlich und gesittet seine Meinung vertritt. Aber, dass man als Blogger Angst haben muss die eigenen Nachrichten zu lesen, ist schon armselig. Aber auch meine Worte hier werden an der Gesamtsituation nichts ändern. Leider.


Endlich Nutria!

Wie ich euch auf meiner Facebookseite schon erzählt habe, haben wir am Donnerstag tatsächlich Nutrias gefunden 🙂 Seit einigen Wochen suche ich nun eine Stelle, an der man frei lebende Nutrias beobachten kann. Durch einen Zufall sah ich dann in einer Gruppe eine Dame, die Fotos von Nutrias postete. Sie erklärte mir, wo sie diese Tiere regelmäßig sieht und wenig später standen wir also da am Rhein und warteten.

Wenig später kam dann der erste angeschwommen. Und ich war völlig aus dem Häuschen. Später gesellte sich noch ein zweites Tier hinzu. Wir standen dann also eine Weile da und sahen ihnen beim Schwimmen und beim Futtern von Grünzeug zu.

Währenddessen gingen zwei Leute an uns vorbei und beobachteten auch die Nutrias. Ihr Gespräch über die Tiere war nicht von Begeisterung geprägt. Es war die Rede von rasanter Vermehrung und von “die fressen alles ab”. Ich habe schon im Internet mitbekommen, dass sich nicht alle so über die “Einwanderer aus Südamerika” freuen wie ich. Ich mag sie, wie nahezu alle Tiere. Werde die Tage sicher wieder hinfahren und mich an ihrem Anblick erfreuen.

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Sonst noch was?

Bis auf weitere Arzttermine und anderer Gesundheitskram war nicht so viel Nennenswertes los. Und wenn, dann habe ich es euch sicher schon auf Facebook erzählt 🙂

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche!

Dani

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